43 Jahre Schuldienst - 34 Jahre Bardoschule

Gudrun Frank wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Als sie ihren Schuldienst begann, waren viele Kollegen an der Bardoschule noch sehr klein oder noch gar nicht geboren, sie unterrichtete teilweise schon die Kinder ihrer ersten Schüler, hat mehrere Schulleiter überdauert, am Anfang ihrer Dienstzeit noch samstags unterrichtet und die Erweiterung von der Grundschule zu einer gebundenen Grund-, Haupt- und Realschule miterlebt. Ein Bardo-Kollegium ohne Gudrun Frank - von den heutigen Kollegen kennt das niemand. Diese Fakten machen deutlich, dass an der Bardoschule eine Ära zu Ende gegangen ist, denn Gudrun Frank wurde mit Beginn der Sommerferien in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zu Beginn der großen Pause verabschiedete sich die ganze Grundschulgemeinde von ihrer langjährigen Lehrerin. Applaus und Jubel brandeten auf, als sie auf den Schulhof kam, wo sich alle Kinder und Lehrer versammelt hatten, um mit dem Abschiedsständchen "Das wünsch ich dir" ihre guten Wünsche für die kommende Zeit mit auf den Weg zu geben. Viele Schülerinnen und Schüler - vor allem die Kinder ihrer 2. Klasse - nutzten danach die Gelegenheit, sich von ihrer Lehrerin persönlich zu verabschieden.

Nach der Zeugnisausgabe verabschiedeten sich dann im Rahmen einer kleinen Feier auch Schulleitung und Kollegen. In seiner Rede machte Grundschulleiter Martin Aschenbrücker deutlich, dass mit Gudrun Frank ein ganz besonderer Mensch die Schule verlässt. Ihre stete Freundlichkeit, Ruhe und Gelassenheit und die tägliche Geduld mit den Kindern seien Vorbild für viele. Wer über Frau Frank spricht, so Aschenbrücker, ob Eltern, Kollegen oder Schüler - es ist immer nur Positives zu hören.

Gudrun Frank selbst blickte in ihrer kurzen Rede auf eine lange bewegte Zeit zurück und betonte, dass sie sicher die Kollegen vermissen werde, aber auf den Ruhestand freue sie sich sehr.

 

Wir wünschen Frau Frank für den Ruhestand alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit!


Humorvolle Theateraufführung "Das Rumpelstühlchen"

König Machtprotz V. ist der klügste, mächtigste, stärkste und mutigste König, der zusammen mit seinem Hofstaat das Königreich mit harter Hand regiert. Er gewinnt alle Kriege und besiegt alle seine Feinde. Niemand kann ihm etwas anhaben. Bis auf einen Stuhl. Wann immer sich der König oder eine andere Person auf diesen Stuhl setzt, wird derjenige mit lautem Rumpeln abgeworfen. Nur die wunderschöne und anmutige Königstochter Bodula kann sich ohne Probleme auf diesen eigenwilligen Stuhl setzen, was den König wütend und einfallsreich zugleich macht. Der Sterndeuter muss ran und stellt fest, dass der Stuhl keine Hintern mag, mit Außnahme der von allen Seiten schönen Bodula. Mit Luftballons versucht Machtprotz sich leicht wie seine Tochter zu machen und zieht sogar ihr schönstes Kleid an. Es nützt alles nichts: Der Stuhl wirft den König wieder ab. Da fällt er in eine tiefe Depression, sitzt nur noch in der Ecke und will nicht mehr regieren. Tage und Nächte vergehen, bis ihm auf einmal die entscheidende Idee kommt. Er lässt per Extrablatt verkünden, dass derjenige, der den Stuhl besiegt seine Tochter zur Frau bekommt und König wird. Das ruft die schrägsten Vögel auf den Plan. Ein extrem dicker Kerl glaubt, mit seinem enormen Gewicht den Stuhl bezwingen zu können, was der Boxweltmeister belächelt, da er glaubt, mit seinen Boxkünsten den Stuhl in die Knie zu zwingen. Als sich am Ende alle vier Rüpel gleichzeitig auf den Stuhl stürzen, dauert es nicht lange und sie werden alle abgeworfen. Ob Psychologe, Mediziner oder Mathematiker, alle versuchen sie ihr Glück, doch der Stuhl ist durch nichts und niemanden zu bezwingen. Selbst die strenge Lehrerin "Fünfmalstreng" schafft es nicht, mit ihren strengen Erziehungsmethoden den Stuhl zur Aufgabe zu zwingen. Der beste Liebhaber des Landes versucht es mit seinen schönsten Liebesgedichten für Bodula und Stuhl, doch auch all die blumigen Worte verhallen ohne jegliche Wirkung. Der Liebhaber wird abgeworfen und zieht laut schimpfend von dannen. Was dann passiert ist kaum vorstellbar. Der wohl unscheinbarste Jüngling des gesamten Königreiches, mit einer Brille, deren Gläser so dick wie Glasbausteine sind, kommt unter dem Gelächter des ganzen Hofstaates auf die bildhübsche Königstocher zu. Und siehe da, es gelingt ihm, das Herz der Königstochter zu erobern und gemeinsam bezwingen sie den Stuhl. Daraufhin bekommt der Jüngling die schöne Prinzessin zur Frau und wird der neue König des Landes.


Großes Vorlesen in der Turnhalle

Sieben Schülerinnen und Schüler zeigten heute ihre Lesefähigkeiten der gesamten Schülerschaft der Bardo-Grundschule. Dem heutigen Leseereignis ging ein längerer Prozess des Bewertens und Auswählens voran, denn heute lasen nur die besten ihrer Jahrgänge.

Vor Wochen schon fingen die Vorlesewettbewerbe in den einzelnen Klassen an und die Schülerinnen und Schüler hatten die schwierige Aufgabe aus ihrer Klasse das lesestärkste Kind zu wählen. Der Entscheidung lagen natürlich bestimmte Kriterien zu Grunde, wie zum Beispiel Lesefluss, Betonung, Deutlichkeit, Spannung der Stelle und die Vorstellung des Buches. Alle Kinder einer Klasse bewerteten jeweils die Leseleistung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und hatten so Teil an der Entscheidung, wer die Klasse beim großen Vorlesen in der Turnhalle vor der ganzen Schule vertritt. Heute durften die sieben Siegerkinder noch einmal aus ihrem Buch vorlesen und begeisterten in der gut gefüllten Turnhalle ihre Zuhörer mit heiteren, gefährlichen und spannenden Ausschnitten. Am Ende der Vorlesestunde bedankte sich Grundschulleiter Martin Aschenbrücker bei allen mutigen Lesern und überreichte den Siegern jeweils ein Buchgeschenk, welches freundlicherweise von der Rathausbuchhandlung Fulda zur Verfügung gestellte wurde.

Die Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbes:

Oskar Wehner (1), Justus Kleinhenz (2a), Charlotta Tesch (2b), Linus Seidelhuber (3a), Franka Barthelmes (3b), Elias Eydt (4a), Mia Engels (4b)


Besuch in der Synagoge

Wir, die Kinder der dritten Klasse, waren in der Synagoge und haben tolle Dinge erfahren. Ein Mann hat uns sehr viel über das Judentum erzählt und wir haben viele Fragen gestellt.

Wir durften auch in die Synagoge reingehen. Aber die Torarolle konnten wir nicht sehen, denn sie wird nur bei Gottesdiensten rausgeholt. Die Jungen mussten eine Kippa tragen. Wir Mädchen mussten keine Kippa tragen. Die strenggläubigen Juden essen nur koscher. Für alle Juden ist der Samstag der Ruhetag. Am Samstag müssen die Juden die Ruhe einhalten.

Bericht Emma Woide, Klasse 3a


30.05. 2016: Na und - das macht das leben eben bunt

Ausstellung "Berühmte Meister nach Bardolozzi

Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 führen der Grundschulzweig der Bardoschule und die Grundstufe der Pestalozzischule eine Kooperation in den Fächern Kunst, Musik und Sport durch. Im Kunstunterricht Ihrer Kinder sind dabei erstaunlich gute und sehr vorzeigbare Werke entstanden.

Diese tollen Kunstwerke werden seit heute einer breiten Öffentlichkeit im Stadtschloss der Stadt Fulda zugänglich gemacht. Unter dem Beifall zahlreicher Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der Pestalozzischule und der Bardoschule eröffnete Bürgermeister Dag Wehner die Ausstellung "Berühmte Meister nach Bardolozzi". Sie beinhaltet Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 beider Schulen.

Am Anfang des Projektes stand die Auseinandersetzung mit den Künstlern Friedensreich Hundertwasser, Guiseppe Arccimboldo und Henri Martisse. Wie haben sie gearbeitet? Was war ihnen bei ihrer Kunst besonders wichtig? Wie unterscheiden sie sich? Diese Informationen waren wichtig, denn auf dieser Grundlage sind die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler - unter Beachtung des den Künstlern je ganz eigenen Stils - entstanden.

Hintergrundinformationen und mehr Bilder unter Projekte --> Kooperation "BARDOLOZZI"


19.05.2016: Kiga-Lesestunde

Die Schüler der Klasse 1 lasen heute in den beiden Kindergärten St. Andreas und Antoniusheim die Geschichte vom großen und kleinen Hasen "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?". Nach intensiver Vorbereitung konnten sie heute den zukünftigen Erstklässlern ihre Lesekünste präsentieren und beweisen, wie viel sie im ersten Schuljahr schon gelernt haben.

Zur Vorbereitung gehörte auch, die eigene Gestaltung des Buches. Und so haben alle 27 Kinder fleißig daran gearbeitet, die Buchseiten selbstständig kreativ zu gestalten. Besondere Herausforderung war das Abschreiben der Buchtexte. Auch hier bewiesen die Jungen und Mädchen, dass sie schon ganz viel seit dem vergangenen Sommer gelernt haben.

 

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